Minimalinvasive CMD Behandlungen

Der neueste "Schrei" auf dem CMD Markt sind "Minimalinvasive Behandlungen". Was damit genau gemeint ist, bleibt vollkommen unklar.

Noch vor nicht allzu langer Zeit wurde von denselben Protagonisten das sogenannte "Kettenkarussel" als das Nonplusultra gepriesen. Anders ginge es gar nicht!

Im Fachchinesisch auch "Interdisziplinäre Behandlung" genannt. Das heißt jeder vermeintliche CMD Patient musste erst einmal zu jedem Facharzt, zum Physiotherapeuten und Osteopathen, jeder durfte den Patienten untersuchen und eine Rechnung schreiben. Das Ganze im interdisziplinären Netzwerk und nach dem Motto: Was Viele machen kann nicht verkehrt sein.

Oftmals kam bei diesen "Kettenkarussels" nicht heraus, außer dass die Patienten, wie ein Pingpongball zwischen "CMD-Zahnarzt", Physiotherapeut/Osteopath und vielen Fachärzten hin und her sprangen, Vieles hörten und nur Wenig passierte. Zumindest nicht für den betroffenen Patienten.

Dann kam eine neue wissenschaftliche Defintion des Begriffes "CMD"  und so ein bisschen unbeachtet wurde dann auf einmal jeder Patient zum CMD Patienten, dem irgendwas im Gesicht oder am Kopf weh tat, oder sich dort muskulär verspannte. Einen Zusammenhang zur Okklusion? Brauchte man nicht, denn in Wirklichkeit ist ja die Psyche des Patienten krank. Warum aber psychisch kranke Patienten zahnärztliche CMD-Diagnostik brauchen? Man weiß es nicht, aber man macht es!

Nun sind wir bei "minimalinvasiven CMD Behandlungen" angelangt. Dabei, jeder engagierte Laie wird es vermuten, ist die Zahnheilkunde schon per se ein minimalinvasives ärztliches Betätigungsfeld. Was "minimalinvasiv" im Zusammenhang mit CMD nun eigentlich bedeutet, ob es in Millimetern gemessen wird, oder gar in Mikrometern? Keiner weiß es. Dass es werkstoffbezogene Mindeststärken bei funktionstherapeutischen Behandlungen mit zahntechnischen Rekonstruktionen gibt, die vom Zahnarzt eingehalten werden müssen, zum Beispiel damit Keramiken nicht brechen. Egal! Hauptsache "minimalinvasiv".

Konkrete Behandlungsfälle mit konkreten Beschwerden und Behandlungsverlauf in nennenswerter Anzahl?

Fehlanzeige!

Die eigene Einschätzung lautet: Mit minmalinvasiven CMD Behandlungen lassen sich am besten Patienten mit minimalen Beschwerden behandeln. So minimal, dass der Patient eigentlich gar keine Behandlung bräuchte, aber bereit ist eine CMD Behandlung zu bezahlen, die man im „Kettenkarussell“ gemeinsam diagnostiziert hatte.

Vielleicht ist das der Grund, warum es keine nennenswerten Falldarstellungen gibt und die Fachwelt sich fragt, was "minimalinvasiv" eigentlich bedeutet.

Marketingtechnisch ist das hingegen genauso klar, wie das sogenannte "Kettenkarussel".

im CMD CENTRUM KIEL ist eine CMD dann eine CMD, wenn es gelingt in der Vordiagnostik nachzuweisen, dass ein kausaler Zusammenhang zwischen Beschwerden und Störungen der Okklusion besteht. Wenn dieser besteht ist eine Therapie möglich, deren Ziel darin besteht die Störungen der Okklusion zu beseitigen. So minimalinvasiv wie möglich und so so invasiv wie nötig. So war es bisher und so wird es auch bleiben. Und belegen können wir das mit Hunderten erfolgreicher Behandlungsfälle, von denen Sie hier lesen können.

Ob das innovativ ist? Nein! Aber bewährt und es funktioniert. Regelmäßig und über Jahre und Jahrzehnte und in großer Patientenzahl.

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